Sinfonisches Blasorchester WINDWERK stellt die Weichen: Mit neuer Struktur, frischem Schwung und Lust auf Zukunft
WINDWERK blickt auf ein intensives Vereinsjahr zurück, vor allem aber nach vorne. Im Rahmen der Generalversammlung wurde nicht nur Bilanz gezogen, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft gesetzt: Der Verein stellt sich organisatorisch breiter auf, verteilt Verantwortung auf mehrere Schultern und bereitet sich auf ein besonderes Jahr 2026 vor.
Nach der Begrüßung und Eröffnung durch Thomas Ludescher stand zunächst der Tätigkeitsbericht über das vergangene Vereinsjahr im Mittelpunkt. Dabei wurde deutlich, wie viel Bewegung in den vergangenen Monaten in WINDWERK steckte: Die Aufarbeitung des letzten Projekts, die erstmalige konsequente Bespielung aller Kommunikationskanäle sowie die organisatorische Neuordnung nach der Auflösung der gGmbH prägten diese intensive Phase.
Ein besonderer Fokus lag auf dem Strategieprozess „Lust auf Zukunft“, der bereits im Workshop vom 31. Jänner 2026 wichtige Impulse für die künftige Vereinsarbeit gesetzt hatte. Daraus entstanden ist eine neue Struktur mit fünf zentralen Aufgabenbereichen: von künstlerischer Strategie über Marketing, Betriebsbüro und Organisation bis hin zu Finanzen und Sponsoring. Damit soll WINDWERK flexibler, klarer und breiter aufgestellt in die kommenden Jahre gehen.
Auch formal wurden wichtige Beschlüsse gefasst: Die Gründungsvereinbarung wurde nochmals bestätigt, die aktualisierten Vereinsstatuten fanden die volle Zustimmung der Generalversammlung, und auch der neue Vorstand wurde einstimmig gewählt. Dem Vorstand gehören künftig Thomas Ludescher als künstlerischer Leiter, Katrin Berchtold als Obfrau, Martin Bischof als Stellvertreter der Obfrau, Marina Mathis als Schriftführerin und zuständig für das Orchesterbüro, Peter Kasper als Finanzreferent sowie Verena Wegscheider als Orchestervertreterin an. Thomas Rudigier, Landesobmann des Vorarlberger Blasmusikverbands, gehört dem Vorstand kraft Funktion an.
Der Bericht der Rechnungsprüfung bestätigte eine ordnungsgemäße Buchhaltung ohne Unregelmäßigkeiten. Der Vorstand wurde daraufhin einstimmig entlastet.
Der Blick nach vorne macht Lust auf mehr: 2027 steht für WINDWERK ganz im Zeichen des 30. Jubiläums. Geplant sind unter anderem ein Jubiläumskonzert, ein Projekt im Rahmen des „Dirigentenabschlusses“ gemeinsam mit dem Nachwuchs und das grenzüberschreitende Interreg Projekt 2026 bis 2028.
Umso wertvoller sind die Unterstützung durch Partner, Mitglieder, Publikum und Freunde des Vereins sowie das Engagement all jener, die WINDWERK mit Verständnis und Tatkraft begleiten. Thomas Ludescher sprach dafür allen Beteiligten seinen herzlichen Dank aus.
Und weil Zukunft nicht nur geplant, sondern gemeinsam gestaltet wird, richtet WINDWERK auch einen klaren Aufruf an alle Mitglieder: Wer Lust hat, sich einzubringen, ist herzlich eingeladen, in den neuen Teams mitzuarbeiten. Ebenso wichtig bleibt die Unterstützung durch Werbung, Weitererzählen und volle Konzertsäle. Denn ein begeistertes Publikum ist nicht nur die schönste Motivation, sondern auch ein wesentlicher Beitrag zur Zukunft von WINDWERK.
WINDWERK startet also mit neuer Struktur, viel Energie und großer Vorfreude in das Jubiläumsjahr. Oder kurz gesagt: Die Zukunft klingt gut.
Foto: 9er, Fließ

